Mit dem Segelboot herauszufahren, kann unglaublich viel Spaß bedeuten. Es kann aber auch schnell zum Albtraum werden! Gerade dann, wenn vertraglich nicht die richtigen Dinge geregelt und abgeschlossen werden. Dabei sind individuelle Angaben unglaublich wichtig. Sie stellen den Mindestumfang dar, welche in einem Chartervertrag enthalten sein sollte. Welche Punkte das im genauen sind, möchten wir in diesem Artikel genauer vorstellen.

Welche Punkte sollten immer Inhalt eines Chartervertrages sein?

1. Namen und Anschriften des Mieters und des Vermieters

Sowohl der Name als auch die Anschrift sind wichtig. Auf beiden Seiten. Es sollte sichergestellt werden, dass die jeweilige Person existiert! Und das genau dargelegt wird, wer mit wem den Vertrag abschließt. Ist es eine Einzelperson? Ist es ein Unternehmen? Oder ist es eine Zwischenvermietung? Gerade bei einer Zwischenvermietung können ganz schnell schwere Komplikationen entstehen.

2. Schiffsdaten und Co. müssen genau angegeben werden

Inhalt des Vertrages sollte immer sein, dass genaue Schiffsdaten vorhanden sind. Dazu gehört der Schiffsname. Der Bootstyp und technische Daten wie die Länge, die Breite und der Tiefgang! Gerade wenn man eigenständig segeln möchte, muss man sich dieser Daten bewusst sein. Denn man weiß nie genau, worauf man sich einlässt. Werden diese Daten dagegen ignoriert, könnte das ganze Unterfangen auf eigene Rechnung hinauslaufen.

3. Der Preis und die Dauer

Der Preis stellt eine wesentliche Komponente dar. So sollte vorher genau festgelegt werden, wie viel bezahlt wird. Und warum so viel bezahlt wird. Eine mündliche Begründung kann dabei niemals schaden. Aber auch die Dauer ist wichtig. Am besten man wünscht einen Preis für eine bestimmte Dauer. Mit ein wenig Flexibilität kann man so die Dauer erhöhen und weiß genau, wie viel man zusätzlich bezahlen müsste.

4. Was findet wann wo statt

Der Ort der Schiffsübernahme aber auch Rückgabe sollte klar geregelt sein. Gerade wenn man von einem Hafen ausläuft und in einen anderen Hafen einfährt. So können Missverständnisse grundlegend und von Anfang an komplett ausgeschlossen werden.

Die Schlüsselübergabe

Wenn man selbst steuern möchte, benötigt man natürlich einen Schlüssel. Zum einen für den Hafen und zum anderen für das Boot. Daher sollte genau abgeklärt werden, wann die Schlüsselübergabe wo und wie stattfindet.

Schäden vorab im Auge haben

Schäden können immer und überall entstehen. Deswegen sollte man genau wissen, welche Schäden am Schiff vorhanden sind. Am besten man führt ein Protokoll, listet alles auf und schreibt alles nieder. So gibt es keine ärgerlichen Nachkosten, die niemand begründen kann.

Zu guter letzt sollte auf die richtige Ausrüstung geachtet werden. Das bedeutet, dass an Bord eine Liste mit der enthaltenden Ausrüstung vorhanden sein muss. Diese sollte man sich vorher genau anschauen!